Banking-Integration nutzen
Ohne Bankanbindung bleibt die Ist-Seite deines Dashboards leer: Vesalo kennt die vereinbarte Miete, aber nicht, wer sie überwiesen hat. Diese Anleitung schließt die Lücke — vom Kontozugang bis zur automatischen Zuordnung der Zahlungseingänge.
Was du dafür brauchst
- Ein Geschäfts- oder Verwaltungskonto bei einer deutschen Bank
- Deine Online-Banking-Zugangsdaten und das TAN-Verfahren der Bank
- Angelegte Mietverhältnisse — ohne Soll gibt es nichts zuzuordnen
- Alternativ: eine MT940- oder CAMT-Datei aus dem Online-Banking
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Bankkonto über die sichere Schnittstelle verbinden
Öffne „Banking“ und starte die Verbindung. Die Anbindung läuft über die gesetzlich geregelte PSD2-Schnittstelle: Du meldest dich auf der Seite deiner Bank an und bestätigst den Zugriff dort per TAN.
Vesalo bekommt dadurch ausschließlich Lesezugriff auf die Umsätze. Überweisungen kann die Verbindung nicht auslösen — deine Zugangsdaten liegen bei deiner Bank, nicht bei uns.
Die Freigabe ist zeitlich begrenzt; Banken verlangen in der Regel alle 90 Tage eine erneute Bestätigung. Vesalo erinnert dich rechtzeitig, statt den Import stillschweigend einschlafen zu lassen.
Hinweis: Willst du kein Konto verbinden, geht es auch ohne: Unter „Kontoauszug“ lädst du eine MT940- oder CAMT-Datei hoch. Die weiteren Schritte sind identisch.
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Umsätze automatisch importieren
Nach der Verbindung holt Vesalo die Umsätze regelmäßig ab. Beim ersten Lauf werden je nach Bank bis zu 90 Tage rückwirkend geladen — ältere Zeiträume ergänzt du bei Bedarf per Datei.
Jeder Umsatz kommt mit Datum, Betrag, Verwendungszweck und Auftraggeber. Diese vier Angaben sind die Grundlage der automatischen Zuordnung im nächsten Schritt.
Bereits importierte Umsätze werden nicht doppelt angelegt. Du kannst den Import gefahrlos wiederholen, wenn du unsicher bist, ob ein Lauf durchgelaufen ist.
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Zahlungseingänge Mietern zuordnen
Vesalo schlägt zu jedem Umsatz eine Zuordnung vor — anhand von Betrag, Auftraggebername und Verwendungszweck. Eindeutige Treffer kannst du sammelweise bestätigen.
Prüfe die unklaren Fälle einzeln: Teilzahlungen, abweichende Beträge nach einer Mieterhöhung, Zahlungen durch Dritte wie das Jobcenter oder Angehörige. Gerade Zahlungen Dritter erkennt keine Automatik zuverlässig, weil der Name nicht zum Mieter passt.
Eine bestätigte Zuordnung erzeugt die Ist-Buchung am Mietverhältnis. Ab diesem Moment stimmt die Ist-Zahl auf dem Dashboard, und offene Posten werden belastbar.
Hinweis: Bitte deine Mieter um einen festen Verwendungszweck aus Objekt und Einheit. Das ist der wirksamste Hebel: Die automatische Zuordnung trifft damit fast immer, und du prüfst nur noch Ausnahmen.
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Offene Posten und Mahnungen im Blick behalten
Unter „Finanzen“ siehst du je Mietverhältnis den Saldo aus Soll und Ist. Ein Rückstand entsteht rechnerisch — du musst keine Liste pflegen.
Vor jeder Mahnung lohnt der Blick auf die nicht zugeordneten Umsätze: Der häufigste vermeintliche Rückstand ist eine Zahlung, die eingegangen, aber noch keinem Mietverhältnis zugewiesen ist. Eine Mahnung an einen Mieter, der gezahlt hat, kostet mehr Vertrauen, als der Betrag wert ist.
Bleibt der Rückstand echt, erzeugst du die Zahlungserinnerung aus dem Vorgang heraus. Sie liegt danach als Dokument beim Mietverhältnis — im Streitfall ist der Nachweis wichtiger als das Schreiben selbst.
Danach hast du
Umsätze fließen automatisch ein, Zahlungseingänge sind den Mietverhältnissen zugeordnet, und Soll und Ist auf dem Dashboard beschreiben tatsächlich deine Einnahmen.
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Fragen zur Umsetzung?
Die Anleitungen decken den Standardweg ab. Wenn dein Fall davon abweicht — gemischt genutzte Objekte, Sonderfälle in der WEG, Übernahme eines bestehenden Bestands — sprich uns an.
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